Kapitel 4 – Das 4. Kapitel (Kreativer Name)
„Baseplate für Bravo Six, haben einen Einsatz übernommen. Wir fliegen mit Hammer raus, Ende.“, sprach Captain Price durch sein Funkgerät.
„Ist mir sowieso egal, was Sie tun oder lassen, Bravo Six. Wir versuchen weiterhin, die Abbruchcodes von den Russen zu bekommen – bereithalten!“
„Bitte was?“, erklang die tuntige Stimme von Gaz.
„Vergessen Sie`s einfach, Baseplate Ende.“
„Moment mal, könnt ihr irgendwas über die S.T.A.R.S. Einheit Raccoon rausfinden? Laufende Einsätze?“
„Was wollt ihr denn von denen?“
„Was wir von denen wollen? Unsere Seife!“, zischte Gaz, während er Price das Funkgerät aus der Hand riss.
„Habt ihr wieder Likör gesoffen?!“, stöhnte Baseplate genervt.
Da meldete sich Griggs aus einer anderen Ecke des Helis.
„Es ist echt heiß, aber Zimmertemperatur? Also bitte; ein Bier muss eiskalt sein!“
„Was meint der Neger?“
„Unwichtig jetzt, habt ihr jetzt S.T.A.R.S Infos? Sie haben Soap entführt!“
„Soap? Soap McTavish, der Depressivling?“
„Exakt.“
„Dann seht mal zu, dass ihr ihn wiederbekommt, Bravo Six. Und nein, wir haben keine S.T.A.R.S. Infos.“
„Nichtsnutziger Penner!!“, brüllte Gaz das Funkgerät an.
„Macht euren Scheiß doch alleine… Baseplate Ende!“
„Ach scheiße… Wir müssen Soap einfach retten! Hey, Pilot, setzt‘ dich neben den S.T.A.R.S. Heli! Ich will sehen, was da drin vor sich geht!“
„Es ist eine Pilotin.“, korrigierte Grigg sachlich.
„Du woher weißt du das jetzt wieder?!“, fragte Price skeptisch.
„Sie ist mit mir von den Marines zu euch gewechselt. Hat mal `nen Super Cobra geflogen, Rufname „Deadly“…“, meinte Griggs schulterzuckend.
Und so war Hammer nun gleichauf mit dem S.T.A.R.S. Helikopter, sodass die Teams sich gegenseitig sehen konnten.
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„Gib der Jilly ein Küsschen, Soap!“, forderte Jill nun zum sechsundzwanzigsten Mal.
„Ich will aber nicht!“, gab dieser prompt zurück – zum Schutz hatte er seine Gasmaske aufgezogen.
„Dann muss ich dich wohl so lange kitzeln, bis du sie wieder abnimmst, hm?“, kicherte sie dann.
„Willst du mich verarschen? Das sind Beschuss- und Feuerhemmende Einsatzanzüge; dadurch kann man niemanden kitzeln!“
„Dann müssen wir den wohl ausziehen…“, meinte Jill schulterzuckend und ließ Soap`s Gürtel aufschnappen.
„Wah!!“
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Price, Gaz und Griggs betrachteten das Treiben ungläubig. Gaz schnaufte verachtend.
„Wissen Sie was, Captain? Mir stinkt’s!“
„Hä?“
„Sie, Er, ALLEINE!“, meinte Gaz eindringlich.
„Die sind doch gar nicht alleine!“, warf Price ein.
„Ich seh’s jetzt schon kommen!“
„Nicht schon wieder…“, erwiderte Price resigniert.
„Sie ist das A und O!“
„Gaz?“
„Sie werden sich verlieben – glaub' es mir!“
„Gaz?!“
„Dann sind wir nur noch Zwo!“
„Drei.“, korrigierte Griggs halblaut.
„Die zärtliche Begegnung…“, fuhr Gaz fort.
„Gaz?!?“
„.. Ist wie ein Zauberbann!“
„Hörst du endlich mit der Disney Scheiße auf?!“, brüllte der Captain nun.
„Es ist ja so romaaaantisch, aber das…“
„Das war ein Befehl!“
„… Desaster fängt erst an!“
„Ruhe jetzt!!“, schaffte Price, es sich durchzusetzen. „Soap ist eh schwul, da passiert nichts!“
„Sie werden senil, Captain. Wir haben ihm bloß eingeredet, er sei schwul, damit wir ihn für unsere sexuellen Vorlieben ausnutzen können! Schon vergessen?“
„Recht hast du.“, stellte Price erschrocken fest „Aber…“
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„… Kaaaaaaann es wiiiiiirklich Liiiiiiebe sein?!“, sang Wesker durch den Helikopter. Keine Reaktion.
„Merken Sie was? Es wird alt!“, meinte Richard resigniert.
„Nein. Das ist ein Klassiker.“
„Ja, aber nur, wenn Sie’s auf Chris und Jill beziehen. Jetzt isses Scheiße…“
„Valentine, ich habe gerade versucht, Sie mit einem Lied aus einem von Löwen handelnden Zeichentrickfilm, das versucht, Kindern die sexuelle Liebe verständlich zu machen, aufzuziehen. Das ist zwar albern und dämlich von mir; aber ich erwarte, dass sie mir jetzt mit Konsequenzen drohen, die so oder so nicht eintreten werden, damit ich mich bestätigt fühlen kann.“
„Aber Captain, es ist doch Liebe! Nicht wahr, Soap?“
„Nein, es ist Bedrängung.“
„Jill?“, mischte sich Chris ein.
Jills Lächeln erstarb.
„Was, Redfield?!“
„Mich darfst du kitzeln!“
„Ich hasse dich, Redfield. Ich hasse dich so sehr, dass es dafür keinen Ausdruck gibt.“
„Was sich neckt, das lie…“, fing Wesker spöttisch an.
„Schnauze, oder ich trete Ihnen in den Arsch!!“, zischte Jill.
„Geht doch…“, meinte Wesker selbstzufrieden grinsend. „Es wird wirklich NIEMALS alt!“
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