„Wir haben grünes Licht von Wesker. Alle bereit?“, fragte Edward in die Runde und stieß auf ein stummes Nicken.
„Gut. Dann… Holen wir Redfield da raus! Richard, du fährst. Jayden sichert nach Steuerbord, Blake, Sie nach Backbord. Ich übernehme den Bug…“
Und so setzte sich das Boot langsam in Bewegung, bevor es durch den nun geöffneten Kanal in’s Innere der Burg eindrang…
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Der Kastellan und Von Eich saßen bereits auf dem Balkon, als das Hitlerimitat – gefolgt von Rebecca – die Treppen hinaufgestiegen kam.
„Hitler… Was tun Sie hier?“, fragte Ramon verwirrt. „Sie sollen doch unten sein und sicherstellen, dass unsere Gäste keinen Unfug treiben… Und was macht sie bitte hier…?“
„Non… Das Fräulein Tschämbers hat angäboten, während der Vorstellong den Service zo öbernähmen, damit dä Mönche dä Aufföhrong genäßen können… Öberaus zovorkommend!“, erklärte Adolf und schob Rebecca, die sich in ihrem neuen Outfit offenbar ganz und gar nicht wohlfühlte, in den Vordergrund.
„In der Tat… Sehr zuvorkommend, Fräulein Chambers… Dann ernenne ich Sie hiermit – als besondere Ehre und Würdigung Ihrer Dienste – zur… Ähm… Königlich… Ich meine… Kastellanischen… Nein! Zur offiziellen Sektbringerin des Kastellans!“, tat Ramon feierlich kund und hob sein Glas.
„Auf die offizielle Sektbringerin des Kastellans!“
Die drei stießen an, bevor Ramon sich erneut zu Wort meldete.
„Wende dich nur an Marcus dort drüben, Sektbringerin… Er wird dir zeigen, wo der Sekt steht…“
„Äh… Ja… Danke… Und das ganze…“, stotterte Rebecca, während der Mönch namens Marcus sie dümmlich, aber dennoch freundlich angrinste und ihr bedeutete, ihm zu folgen…
„Sagen Sie… Weshalb liquidieren wir diese Einheit nicht einfach auf der Stelle…?“, fragte von Eich, als er sicher war, dass Rebecca und Marcus außer Hörweite waren.
„Erst sollen sie die Präsidententochter mitnehmen und der Öffentlichkeit eine glaubhafte Geschichte auftischen… Es war wahrlich ein Fehler, sie in den Plan mit einzubinden, aber das können wir hiermit bereinigen… Wir werden die Einheit erst vernichten, wenn sie wiederkommt, um den guten Redfield abzuholen…“
„Wohlweißlich ausgeklügelt… Und wenn sie Verstärkung mitbringen…?“
„Dann hol‘ äch meine V2-Rakäten ond blase där Verstärkong dän Marsch!“, sagte das Hitlerimitat todernst.
„Natürlich.“, gab Ramon bloß zurück und nahm den letzten Schluck aus seinem Glas. „Aber die Sektbringerin behalten wir dann.“
„Daför bän äch auch.“
„Ich stimme ebenfalls zu… Nicht?“
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Soweit ich das beurteilen kann, gibt's in der PGZ bloß eine Person, die sich bei diesem Kapitel an gute, alte Zeiten erinnert wird - trotzdem war's mir die Anspielung wert! 
Lob und Kritik, wie immer... 
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